Ich stand vor einiger Zeit vor einer ähnlichen Situation und habe gemerkt, dass es sehr hilft, sich zuerst auf die persönliche Verbindung zu den Liedern zu konzentrieren. Ein Lied, das Erinnerungen an gemeinsame Momente weckt oder vielleicht sogar ein Lieblingslied des Verstorbenen war, wirkt oft viel authentischer als ein „klassisches“ Trauerlied ohne Bezug.
Sehr hilfreich fand ich eine Übersicht mit vielen Ideen und Tipps zur Musikauswahl für Trauerfeiern. Dort werden verschiedene Kategorien wie deutsche, englische, kirchliche, klassische oder moderne Lieder vorgestellt und erklärt, worauf man bei Text, Stimmung und Ablauf achten sollte:
https://www.freieredner.com/lieder-trauerfeier/Mir hat besonders der Hinweis geholfen, dass Musik nicht nur traurig sein muss, sondern auch Trost spenden oder schöne Erinnerungen hervorrufen darf. Gerade moderne Lieder oder persönliche Lieblingssongs können eine sehr würdige Atmosphäre schaffen.
Außerdem ist es sinnvoll, sich mit Angehörigen oder dem Trauerredner abzustimmen, damit alle mit der Auswahl einverstanden sind. Oft entsteht so eine Musikauswahl, die die Persönlichkeit des Verstorbenen wirklich widerspiegelt.
Am Ende habe ich gemerkt, dass es weniger um „das perfekte Lied“ geht, sondern darum, eine Musik zu wählen, die ehrlich zu der Person und den Erinnerungen passt.